Alec Bradley Nica Puro Toro

Vorneweg: Ich bin ein absoluter Alec Bradley Fan! Auch die Nica Puro hat an diesem Status nichts verändert. Im Gegenteil: die Cigarre war gleichmäßig verarbeitet. Das Deckblatt war unbeschädigt. Mein erster Eindruck, als ich sie in der Hand hielt, war das fast schon typische Gewicht einer Cigarre von Alec Bradley. Da hat man auch was in der Hand.

Die Nica Puro ist eine Cigarre, welche ihren Charakter definitiv verändert, wenn man die Rauchdauer verlängert oder eben verkürzt. Verlängert (90 Minuten) ist die Nica Puro eine vollwürzige, angenehm gleichbleibende Cigarre, ohne dass sie geschmacklich nachlässt. Eine erträgliche gehaltvolle Note von weißem Pfeffer, welcher von Zedernholz und Leder begleitet wird. Der Rauch selbst mutet cremig und weich an, was einen genussvollen Ausgleich bietet. Auch die Ammoniakbildung im letzten Drittel ist nicht so ausgeprägt, wie das bei vielen Cigarren von Alec Bradley typisch scheint. Der Zug sowie die Rauchentwicklung sind tadellos! Verkürzt (60 – 70 Minuten) zeigt die Nica Puro, dass sie Nicaragua pur ist: die Gesamtwürze hat einen deutlichen Antritt gleich zu Beginn des Rauchens. Die Pfeffernoten schlagen durch und dominieren das Raucherlebnis. Die Ammoniakbildung setzt früher und stärker ein. Ich musste die Cigarre dann ablegen.

Für´s Phrasenschwein: Am Ende ist es Geschmackssache.

  • Deckblatt: Nicaragua
  • Umblatt: Nicaragua
  • Filler: Nicaragua 
Alec Bradley Nica Puro Toro
  • Preis/Leistung
  • Qualität
  • Geschmack
4.2

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